Mil­lu­ten­sil: Wach­sein­spritz­ein­heit für ers­te Eindrücke

Mil­lu­ten­sil: Wach­sein­spritz­ein­heit für ers­te Eindrücke

Um den Weg zum pro­duk­ti­ons­rei­fen Werk­zeug wei­ter zu ver­kür­zen, bie­tet Tuschier­pres­sen­her­stel­ler Mil­lu­ten­sil ein brei­tes Spek­trum an nütz­li­chen Optio­nen für sei­ne Pres­sen an. Ziel ist, der Pro­duk­ti­on ein Werk­zeug zu über­ge­ben, das mög­lichst kei­ne Kor­rek­tur­schlei­fe auf der Spritz­gieß­ma­schi­ne mehr benö­tigt. Damit blei­ben die wert­vol­len Maschi­nen­ka­pa­zi­tä­ten für die Pro­duk­ti­on. Das bedeu­tet jedoch, dass der Werk­zeug­bau­er das Werk­zeug nicht nur in sei­nen geo­me­tri­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen und im Zusam­men­spiel aller Kom­po­nen­ten auf der Tuschier­pres­se zu prü­fen hat. Die Tuschier­pres­se muss viel­mehr zum ech­ten Qua­li­ty Gate an der Schnitt­stel­le zwi­schen Werk­zeug­bau und Spritz­gie­ße­rei her­an­wach­sen. Hier­zu bie­tet Mil­lu­ten­sil für ver­schie­de­ne Model­le der MIL- und BV-Rei­hen eine Wach­sein­spritz­ein­heit an. Zur Über­prü­fung der Werk­zeug­qua­li­tät kann der Anwen­der jetzt noch in der Auf­span­nung auf der Tuschier­pres­se mit­hil­fe die­ser Opti­on eine Pro­be­sprit­zung mit Wachs vornehmen.

Der italienische Tuschierpressenhersteller Millutensil bietet zum Überprüfen der Werkzeugqualität für verschiedene Modelle der MIL- und BV-Baureihen eine Wachseinspritzeinheit an. Damit lassen sich beispielsweise Grate erkennen, aber auch Oberflächen oder die Werkzeugentlüftung bereits auf der Tuschierpresse verifizieren. - Bild: Millutensil
Der ita­lie­ni­sche Tuschier­pres­sen­her­stel­ler Mil­lu­ten­sil bie­tet zum Über­prü­fen der Werk­zeug­qua­li­tät für ver­schie­de­ne Model­le der MIL- und BV-Bau­rei­hen eine Wach­sein­spritz­ein­heit an. Damit las­sen sich bei­spiels­wei­se Gra­te erken­nen, aber auch Ober­flä­chen oder die Werk­zeu­g­ent­lüf­tung bereits auf der Tuschier­pres­se veri­fi­zie­ren. – Bild: Millutensil

Die Über­prü­fung des Werk­zeugs mit­tels Ein­sprit­zen von Wachs hat für Werk­zeug­bau­er und Spritz­gie­ßer gro­ße Vor­tei­le. Der Ein­satz der Wach­sein­spritz­ein­heit auf der Tuschier­pres­se ermög­licht bereits in die­ser Pha­se eine Über­prü­fung der Abmes­sun­gen des Werk­stücks. Dar­über hin­aus erge­ben sich Hin­wei­se auf eine mög­li­che Grat­bil­dung. Das Ein­sprit­zen von Wachs ermög­licht zudem eine ers­te vali­de Dich­tig­keits­prü­fung der Form. 

Wach­sein­spritz­ein­heit ver­kürzt das Finalisieren

Dar­über hin­aus kann in vie­len Fäl­len das Bemus­tern auf einer Pro­duk­ti­ons­ma­schi­ne deut­lich ver­kürzt wer­den. Je nach Anfor­de­run­gen kann das Abmus­tern auf der Spritz­gieß­ma­schi­ne mit dem Wachs­mo­dell sogar ganz ent­fal­len. Außer­dem ist so bereits vor der erst­ma­li­gen Mon­ta­ge des Werk­zeugs auf einer Spritz­gieß­ma­schi­ne die Her­stel­lung eines Sicht­mus­ters für Kun­den und Qua­li­täts­si­che­rung mög­lich. Eben­so kann der Anwen­der dank der Wach­sein­spritz­ein­heit so die Über­prü­fung der kor­rek­ten Ent­lüf­tung der Form vornehmen.

Im Fokus
Mil­lu­ten­sil Blue Line
Die Blue Line umfasst in ers­ter Linie Tuschier­pres­sen, die das Ein­stel­len, Über­prü­fen und Repa­rie­ren immer kom­ple­xer wer­den­der For­men erleich­tern sol­len. Die Blue-Line-Pro­duk­te tra­gen in füh­ren­de Unter­neh­men auf allen Kon­ti­nen­ten dazu bei, prä­zi­se, pro­duk­ti­ons­rei­fe Werk­zeu­ge mög­lichst effi­zi­ent zu fina­li­sie­ren. Sie sind ins­be­son­de­re im Auto­mo­bil­sek­tor zu fin­den. Gera­de da hat sich Mil­lu­ten­sil ein beträcht­li­ches Fach­wis­sen auf­ge­baut, das zu kon­ti­nu­ier­li­cher tech­ni­scher Ver­bes­se­rung führt. Eine davon ist die optio­nal ver­füg­ba­re Wachseinspritzeinheit.

So kön­nen nahe­zu alle Werk­zeu­ge ohne Heiß­ka­nal umfas­send auf der Tuschier­pres­se kon­trol­liert wer­den – auf ihre Geo­me­trie, das kor­rek­te Zusam­men­spiel aller mecha­ni­scher Kom­po­nen­ten und auf ihre Funk­ti­ons­wei­se. Ein im Werk­zeug ver­bau­tes Heiß­ka­nal­sys­tem jedoch schließt den Ein­satz der Wach­sein­spritz­ein­heit aus – das Heiß­ka­nal­sys­tem ist schließ­lich auf die exak­ten Para­me­ter des fina­len Werk­stoffs kalibriert.

Auch dün­ne Gra­te wer­den sichtbar

Die Wach­sein­spritz­ein­heit bie­tet die Mög­lich­keit, Spe­zi­al­wachs mit gerin­gem Druck in den Form­hohl­raum ein­zu­sprit­zen. Dies ermög­licht es dem For­men­bau­er, die Abmes­sun­gen und die Dicke der Vor­pro­duk­ti­ons­form­tei­le zu über­prü­fen und die kor­rek­te Fül­lung sicher­zu­stel­len. Selbst dün­ne Gra­te las­sen sich dabei erken­nen. Der Wach­sin­jek­ti­ons­auf­satz umfasst einen Wachs­be­häl­ter mit elek­tri­scher Hei­zung sowie den pneu­ma­ti­schen Antrieb mit Luft­druck­re­ge­lung. Eben­so die Tem­pe­ra­tur­re­ge­lung der Kam­mer, um eine kon­stan­te Wachs­fließ­fä­hig­keit zu erreichen.


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